Schlaflos in Seattle?

Ganz im Gegenteil, erstens kenn ich diesen Film nicht und zweitens bleibt trotz aller touristischen Unternehmungen genung Zeit zu schlafen. Der Jet-Lag scheint einigermassen verdaut zu sein und ich frisch und munter fuer neue Unternehmungen.

Starbucks ist neben Boeing, Microsoft und Amazon eines der Unternehmen die aus Seattle kommen und somit in fast jedem Block zu finden. Wir halten uns tapfer und mussten diesen Laden bis jetzt nicht aufsuchen, obwohl wir mir bereits verraten wurde, dass es dort kostenloses W-Lan, auch vor dem Laden gibt.

Stattdessen verweilten wir im Zeitgeist, einem sehr guten Cafe in der Naehe des Columbia Tower. Erst also Entspannung bei leckerem Lavendel cake und dann ein wahnsinniger Ausblick vom hoehsten Gebaeude der Stadt.
Wuerden die Wolken nicht ein wenig den Blick in der weite versperren, waere es amazing. Aber auch so schon wahnsinnig gut.

Der Tag heute fuehrte uns zum Public Market in Downtown. Ein touristisch gepraegter Markt fuer Lebensmittel und Kunstkrams. Unter anderem auch der erste Starbucks befindet sich hier. Dort vorbeizuschauen lohnt sich in jedem Fall und sei es nur um im deutschen „Tante Emma“ Laden ein paar typisch deutsche Dinge zu kaufen und seine Bestellung auf deutsch aufzugeben.

Wer selbstgebrautes regionales Bier geniessen moechte, der geht zu Elysian in Capitol Hill. Diverse Sorten koennen dort direkt neben den Braukesseln eingenommen werden. Wie ueberall gilt es Bier nur gegen ID, aber dafuer lohnt es sich.
Das amerikanische Bier geniesst ja nicht den besten Ruf, drum gibt es in Seattle mindestens drei „deutsche“ Kneipen in denen es diverse deutsche Biersorten gibt. Einige die mir bis dato nicht bekannt waren. „Lass dir raten, trinke Spaten“. Ist gut, kommt aus Muenchen und scheint einfach der Inbegriff dessen zu sein, was man hier von Deutschland versteht. Oktoberfest, Weisswurst, Sauerkraut und so weiter werden doch stark mit meinem Heimatland in Verbindung gebracht.

Auf Kosten der Steuerzahler gab es am Mittwochabend dann ein Bier und eine Bretzel beim jaehrlichen Treffen der DAAD-Stipendiaten fuer mich. Mit einigen Professoren und ehemaligen Stipendiaten wurde gemuetlich geplauscht und anschliessend mit einigen noch im College INN weiter „gefeiert“. Netter Abend.

Kurz vorher hatte ich mit im amerikanischen Pendant zu Globetrotter, REI einen warmen Schlafsack und einige weitere wichtige Ausruestungsdinge gekauft. Ein Traumladen mit guter Beratung und wahnsinniger Auswahl.

Morgen geht es dann mit Lucas ins suedliche Portland wo wir einen Tag gemeinsam verbringen werden. Von dort moechte ich dann am Sonntag mit dem Rad in ein bis zwei Tagen nach Corvallis fahren und Carolines Tante besuchen.
Portland werden wir mit dem Zug erreichen, die Fahrt ist bezahlbar und verspricht einige schoene Ausblicke. So wie ich informiert bin wird die Bahn hier auch eher als touristische Attraktion, denn als Fortbewegungsmittel benutzt und fahert auch nur wenige Male am Tag.

So long… Ich wuensche allen feierwuetigen Narren in Ganderkesee ein gutes Wochenende. Bleibt gesund und munter. Allen anderen, wo immer auf der Welt ihr euch gerade aufhalten moeget, alles Gute und auf bald.

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