Wie spielten in der Wüste…

… auf einem riesigen Abenteuerspielplatz und ihr so?

ein ausgetrockneter See

Genial, Gigantisch, Großartig, Atemberaubend, Amazing, Wahnsinnig, irgendwie undglaublich.
Der Joshua Tree National Park hat eine Landschaft zu bieten, die ich so noch nie in meinem Leben gesehen habe.
Schon früh am Morgen zogen wir ein und verließen den Park erst gegen Abend wieder. Der Trip gen Süden und auch ein Auto zu mieten war gold richtig. Auch wenn man vielleicht den Park mit dem Rad erkunden hätte können.

Zu erst einmal war schon die Reise gen Süden von diversen Landschaften gesäumt. Die 99 hinunter war erst eher lahm . Später dann kamen wir an fruchtigen Bergwiesen, Organgen- und Nussplantagen, einem ausgetrockneten See und Schneebedeckten Bergen vorbei.

In 29 Palmtree verbrachten wir in einem günstigen Motel die Nacht. Bevor wir erschöpft von über 500 Meilen Road Trip ins Bett fiehlen entspannten wir im Whirlpool und kochten uns anschließend leckere Nudeln mit Tomatensauce auf dem Gaskocher.

Noch kühle Luft, jedoch wolkenloser Himmel empfing uns am nächsten Morgen. In der Stadt deckten wir uns noch mit einigen Lebensmitteln ein und sahen uns die mehr oder weniger gelungenen Wandbilder an.
Dann ging es in den Park. Gesäumt von Joshua Trees zogen wir ein und verbrachten gut eine Stunde auf ersten riesigen Steinformationen, die wir kletternd erkundeten. Das die Sonne stark brannte nahmen wir aufgrund des Windes kaum war.

Nach einer guten Brotzeit zogen wir auf den Rayn Mountain, etwa 1,5 km hoch bestiegen wir diesen in rund 1,5 h. Der Aufstieg war gut ausgebaut und wir brauchten nur den „Treppen“ folgen. Für diese Jahreszeit und einen „normalen“ Dienstag war der Trail recht gut besucht. Die Aussicht war schließlich der Hammer. Große Teile des Parkes erschlossen sich uns und in der Ferne sah man die doppelt so hohen Schnee bedeckten Mountains.
Bergab gelangten wir fast doppelt so schnell, sahen einige Eidechsen und fuhren dann Richtung Hidden Valley, um dort eine warme Suppe zu essen. Im Hidden Valley kann man ebenfalls einen kleinen Loop Trail durchlaufen. Umschlossen von bombastischen Felsen. Viele Kletterer scheinen diese Gegend zu lieben und so beobachteten wir einige Climber und waren durchaus neidisch. So waghalsig wie sie konnten wir nicht in den Fels gehen und kamen denoch ziemlich in die Höhe.

Von einem weitern Aussichtspunkt konnte man dann die St. Andreas Fault erahnen. An diesem Punkt treffen Nordamerikanische und Pazifische Kontinentalplatte aufeinander und sorgen im Verlaufe von drei Millionen Jahren dafür, dass die Erde sich um gut sieben Meter südwestlich verschiebt.
Auch Indigo, welches wir Abends erreichen wollten konnte man von dort schon erahnen.

Über einen Kakteengarten und einen, einem Skull ähnlichen, Felsbrocken machten wir uns dann auf den Weg weiter südlich zum Ausgang des Parkes.
Letztlich haben wir die gesamte Helligkeit des Tages ausgenutzt und einen tollen Tag im National Park verbracht. Der trügerisch kühle Wind hat mir dann auch den ersten Sonnenbrand des Jahres bescherrt und so sitze ich nun mit kühlender Aloe Vera-Cremè im Motel, schreibe diesen Eintrag und warte auf die Mitternacht, wenn ich noch kurz meine Übung zur politischen Strukur wählen kann.

Das Abendessen in Indigo war eher mittelprächtig. Man merkt die Nähe zur mexikanischen Grenze bereits und so aßen wir mexikanisch. Leider eher schlecht. Vielleicht steh ich einfach nicht auf traditionlle mexikanische Küche. Auf der anderen Seite der Grenze können wir uns morgen eventuell noch eines besseren belehren lassen.

Die hoffentlich recht eindrucksvollen Fotos gibt es morgen. Mir fallen gleich die Augen, nach diesem wahnsinnigen Tag, zu.
Ahoi und auf bald…

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